Die deutsche Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Während weltweit die Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen steigt und Produktionsstätten sowie Fahrzeugdigitalisierung vorangetrieben werden, verschärft sich der globale Wettbewerb um technologische Führungspositionen. Länder wie China und die USA setzen Subventionen ein, um ihre Innovationspotenziale auszubauen. Deutschland muss daher seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, um international weiterhin eine führende Rolle zu spielen.
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Die vorliegende Studie fokussiert auf die Skalierbarkeit automatisierter und vernetzter Fahrzeugsysteme (AVF) in Deutschland. Sie analysiert den aktuellen Stand, weltweite Entwicklungsvergleiche sowie verschiedene Anwendungsfälle (Autopilot Level 3/4, Parkpilot Level 4, Robotaxi, Robobus usw.), Betriebsmodelle (Selbstnutzung, Sharing, Logistik) und Wertschöpfungsfelder (Autonome Fahrsysteme, Digitale Mobilitätsplattformen, Infrastruktur, Zusatzdienste usw.). Zudem identifiziert die Studie Herausforderungen und Handlungsfelder für Lösungsansätze.
Als Begleiterscheinung der digitalen Transformation in der industriellen Fertigung kommt es zu Veränderungen in der Arbeitsaufteilung der beteiligten Mitarbeiter: innen. Rollen verändern sich von handwerklich ausführenden hin zu überwachenden Tätigkeiten. Erste Reaktion auf diese Veränderungen ist zumeist Ablehnung und Skepsis bei den Mitarbeiter: innen. Zur Umsetzung der digitalen Transformation ist somit die Motivation der Mitarbeiter: in und die Akzeptanz der durchzuführenden Maßnahmen ein Erfolgsfaktor.
Die gesellschaftlichen Veränderungen und der technologische Fortschritt beeinflussen alle Bereiche des Lebens; sie erfordern eine Transformation, „die branchen-, disziplin- und technologieübergreifend“ ist. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen von Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kann diese Transformation erfolgreich umgesetzt werden.
Es wird untersucht, welchen konkreten Beitrag die Netzwerkarbeit für die Entwicklung der regionalen Strukturen und Rahmenbedingungen, die Wahrnehmung der Region als attraktiver Arbeitsort und die spezifische Fachkräftesituation in den Unternehmen leistet. Dabei werden Faktoren für die Netzwerkarbeit herausgearbeitet, Entwicklungsoptionen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen gegeben. Hintergrund der Studie ist der Paradigmenwechsel auf den regionalen Arbeitsmärkten von einem Überangebot an Fachkräften hin zu einer Situation, die zunehmend von Fachkräftemangel gekennzeichnet ist.
Die anhaltende politische und gesellschaftliche Forderung nach umweltverträglichen Produkten setzt Unternehmen zunehmend unter Druck. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen müssen nun schnell Lösungen für diese Anforderungen finden oder entwickeln. In diesem Beitrag wird daher ein methodischer Ansatz vorgestellt, der die bewährten Strategien agiler Produktentwicklungsmethoden mit den etablierten spezifischen Aktivitäten des sogenannten Ökodesigns (engl. „Ecodesign“) verbindet.
Agile Methoden sind in der industriellen Anwendung Stand der Technik, wobei Scrum das am häufigsten verwendete Prozess-Framework zur effektiven Entwicklung komplexer Produkte ist. Entworfen wurde Scrum von Ken Schwaber und Jeff Sutherland, die ebenfalls 2001 das agile Manifest mitentwickelten, welches die vier Werte und zwölf Prinzipien für die Arbeit mit agilen Methoden definiert. Scrum zeichnet sich unter anderem durch flache Hierarchien aus.
Die Studie von Hays und Pierre Audoin Consultants (PAC) handelt von dem durch die Digitalisierung geprägten, sich verändernden Bedarf an Mitarbeiterkompetenzen innerhalb der Automobil(zuliefer)industrie. Es wurden 108 Telefoninterviews mit Verantwortlichen deutscher Automobilhersteller und -zulieferer aus den Bereichen IT, Fertigung, Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Produktionsplanung durchgeführt.